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Die Alternative und gleichzeitig optimale Lösung!

Wie sieht die optimale Lösung aus?
Da die Trasse von Amprion und Tennet als reine Transporttrasse (ohne Abzweige) geplant wird, eignet sich die Strecke optimal zur Erdverkabelung.
Hierbei sind zwei verschiedene Verfahren zu unterscheiden, Wechselstrom- und Gleichstrom-Erdverkabelung.

Wechselstrom-Erdverkabelung
Bei der 380 KV Wechselstrom-Erdverkabelung gibt es bis bisher in Deutschland nur ein Trasse von ca. 11 km in Berlin. Weitere bekannte Trassen befinden sich in Wien und London (ca. je 20 km). In den Niederlanden wird aktuell eine Trasse von 20 km länge geplant. In Raesfeld wird demnächst ein kurzes Teilstück der geplanten 380 KV Trasse Wesel - Diele als Wechselstrom-Erdverkabelung ausgeführt. Dies hat die dortige Bürgerinitiative erreicht.
In diesem Bereich gibt es also kaum Erfahrungen. Gleichzeitig sind hier große Erdbewegungen zur Verlegung erforderlich. Aus diesen beiden Gründen ist diese Art der Verkabelung auf der Trasse Wesel-Doetinchem nicht sinnvoll.

Gleichstrom-Erdverkabelung
Die optimale Lösung ist die Gleichstrom-Erdverkabelung. Bei dieser Art der Erdverkabelung wird der im Netz vorhandene Wechselstrom am Anfang der Trasse mit einem Konverter von Wechsel- in Gleichstrom umgerichtet. Dieser Strom wird durch das Erdkabel zum Zielpunkt geleitet und dort mittels Konverter wieder in Wechselstrom umgewandelt.

Folgende Gründe sprechen für dieses Verfahren:
- kein magnetische Feld
- Sicherheit optimal
- unsichtbar
- keine Geräusche
- geringer Flächenbedarf
- keine Wertminderung von Land/Immobilien

In diesem Bereich gibt es vielfältige Erfahrungen, da weltweit schon sehr viele Gleichstrom-Erdverkabelungen vorhanden sind. Als Referenz-Projekt kann hier das inelfe-Projekt zwischen Spanien und Frankreich genannt werden.
Auch hier wurde das Stromnetz zweier europäischer Lander verbunden.

                        Inelfe Projekt                                    Wesel-Doetinchem
                        Trans-europäische Verbindung           Trans-europäische Verbindung
                        Abstand ca 65 km                                Abstand ca.58 km
                        Spannung 400 KV, 50 Hz                     Spannung 380 KV, 50 Hz
                        Kapazität 2 x 1000 MW                        Kapazität 2 x 1000 MW

Welche Gründe sprechen aus Sicht der Antragsteller gegen die Gleichstromerdverkabelung:
1. Zu teuer
2. Weniger Stabil in Bezug auf das Stromnetz.

Hier ein Bericht zum Thema Erdverkabelung aus 2008: ABB Konzern liefert die Lösung
 

Stabil?

Fazit:
Eine 380 KV Gleichstrom-Erdverkabelung ist:
- technisch möglich
- 3 bis 4 mal teuer, aber kurze Amortisationszeit für die Netzbetreiber
- einzige Möglichkeit um Schäden von Mensch, Tier, Umwelt auf ein Minimum zu begrenzen

Es ist nicht eine Frage von KÖNNEN  sonder von WOLLEN!.

Verlegung eines HVDC Light-Kabels bei Emden zur Anbindung des Windpark-Clusters “Borkum2” (Download 2MB)

Weitere Informationen zum Thema Erdkabel findet man auch auf der Internetseite der
Initiativen Pro Erdkabel NRW.

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